Qualifizierung von Mitarbeiter*innen

Digitalisierung von Aus- und Weiterbildung mit virtueller Realität (VR)

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Qualifizierung von Rettungssanitäter*innen beim DRK mit dem Einsatz von virtueller Realität (VR) zukunftsorientiert, ortsungebunden, realitätsnah und zugleich fachspezifischer zu gestalten. Dabei unterstützt das Projekt bei der Einführung von praxisnahem lebenslangem Lernen, sowie der Stärkung des Haupt- und Ehrenamts.

Gleichzeitig macht das Projekt das Ehrenamt, im Wettbewerb um Talente, fit und attraktiv für die Zukunft. Die Digitalisierung mit VR erlaubt es uns, das DRK als moderne und attraktive Freiwilligenorganisation in die Mitte des 21 Jahrhunderts zu platzieren.

Mit dem Einsatz von VR werden einzelne Lernmodule im virtuellen Raum standardisiert und teilnehmerorientiert zur Verfügung gestellt, ähnlich der Ausbildung von Piloten ziviler Airlines. Damit wird das Aufgaben- und Arbeitsfeld der ERSTEN HILFE besonders für junge Menschen attraktiv gestaltet und eine Verbindung zwischen ehrenamtlichen Engagement und hauptamtlicher Arbeit mit Hilfe neuer Technik geschaffen.


Mit diesem Projekt richten wir die Qualifizierung von Rettungssanitäter*innen beim DRK moderner und flexibler aus und ermöglichen gleichzeitig das praxisnahe und teilnehmerorientierte, zeit- und ortsunabhängige digitale lebenslange Lernen.

Die Mehrzahl der Rettungssanitäter*innen beim DRK sind ehrenamtlich tätig. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen beim DRK sind Menschen, die ihre Freizeit für Menschen einsetzen, die in Not sind und die sie in der Regel gar nicht kennen. Für ihren freiwilligen Einsatz bei DRK verzichten die Ehrenamtlichen darauf Zeit mit ihren Familien und Freunden zu verbringen. Der Einsatz von VR erlaubt das zeit- und ortsunabhängig Lernen. Dadurch wird die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen sehr viel flexibler und vor allem auch effizienter (An- und Abfahrten zur DRK Unterkunft können entfallen). Mit dem Projekt stärken wir das Ehrenamt beim DRK. Wir schenken den Ehrenamtlichen Zeit für ihre Familien und Freunde.

Es gibt viele Aus- und Weiterbildungskurse, die sehr streng standardisiert sind und sich deshalb hervorragend für eine Digitalisierung mit VR eignen. Im Verlauf des Projekts werden wir durch den Einsatz von VR auch neue Lerninhalte schaffen, Lerninhalte, die überhaupt erst durch den Einsatz moderner Technik möglich werden. Zu den neuen Lerninhalten gehören auch VR Inhalte, die sich ganz besonders an die Menschen richten, die sich bis heute noch nicht dafür entschließen konnten für das DRK haupt- oder ehrenamtlich tätig zu werden. Mit dem Einsatz von VR erhält das DRK die Möglichkeit sich als moderner und attraktive Freiwilligenorganisation / attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

DRK Flugdienst Düsseldorf

Ziele des Projekts

1

Qualifizierung

Die Aus- und Weiterbildung der Rettungssanitäter*innen zu optimieren und neue Methoden der Qualifizierung von Mitarbeiter*innen zur Verfügung zustellen.

2

Effizienz

Den Aufwand der Aus- und Weiterbildung von Rettungssanitäter*innen hinsichtlich des Zeiteinsatzes der Ehrenamtlichen zu optimiern. Kostenreduktion für die Ausbildung auf Seiten des DRK.

3

Lebenslanges Lernen

Das Zeit- und ortunabhängiges, formelles und infomelles digitales Lernen für Haupt- und Ehrenamt beim DRK stärken.

4

Mitglieder werben

Das Ehrenamt attraktiver und zeitgemäßer gestalten. DRK als moderne und attraktive Freiwilligenorganisation in die Mitte des 21 Jahrhunderts zu platzieren.

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Rufen Sie uns an (0152 11451190) oder schicken Sie uns eine E-Mail.

RTW - Ein Team von Rettungssaitätern bei der Ausbildung

„...VR in der Ausbildung von Rettungssanitätern*innen?
Hallo!?! Hier geht es um den Schutz und das Retten von Menschenleben und nicht um online Games…“

Seit Jahrzehnten ist es bei der Ausbildung von Piloten Standard im virtuellen Raum (mit Flugsimulatoren) zu üben, zu wiederholen und für die allermeisten angehenden Piloten überhaupt die erste Berührung zum (simulierten) Fliegen. Laut Wikipedia wurden die ersten flugsimulatorähnlichen Geräte bereits in den 1930er Jahren entwickelt. Tagtäglich erreichen Millionen von Passagieren sicher ihr Ziel! Zu den größten Sorgen der allermeisten Passagiere gehört, ob der Flieger pünktlich ist, das Handgepäck ohne Aufpreis befördert wird und ob es auch auf der Kurzstrecke ein kostenloses Brötchen gibt. Die allerwenigsten Passagiere sorgen sich im Billigflieger nach „Malle“ darüber, ob der Pilot einen großen Teil seiner Ausbildung im virtuellen Raum absolviert hat.

Natürlich ist auch die Aus- und Weiterbildung von Rettungssanitätern*innen mit VR sicher. Im virtuellen Raum können Lernmodule standardisiert, verfälschungssicher und teilnehmerorientiert erlebt, erlernt und unter verschiedenen - auch schwierigsten - Einsatzbedingungen wiederholt werden.

Was ist Ihre Meinung zur Digitalisierung von Aus- und Weiterbildung mit VR

– ganz allgemein und im speziellen von Rettungssanitätern*innen?

Digitalisierung ist in aller Munde aber viele Menschen verstehen darunter etwas sehr Unterschiedliches. Für den einen sind der Gebrauch eines Smartphones und der Einsatz von Excel und PowerPoint bereits die höchste Stufe der (persönlichen) Digitalisierung. Ein Smart Home (ein vernetztes Zuhause) - der Kühlschrank bestellt die Milch, der Staubsauger macht sich (wenn alle aus dem Haus sind) an die Arbeit oder Flugtaxis - bedeuten für andere Digitalisierung.

Die für dieses Projekt eingesetzten Anwendungen werden nach den Wünschen, Vorstellungen und Fähigkeiten der User, den Rettungssanitäter*innen des DRK, ausgerichtet und teilnehmerorientiert entwickelt. Das bedeutet, dass wir nicht den allerletzten technischen VR/XR Kniff einbauen und auch nicht das neuste VR Trend-Tool einsetzten werden (können).

Wir werden VR Anwendungen entwickeln, die einfach, kostengünstig, ortunabhängig und vor allem praxisnah für die Aus- und Weiterbildung von Rettungssanitäter*innen - auch über den DRK Kreisverband Herford-Stadt e.V. hinaus - eingesetzt werden können.

Die Anwendungen können individuell von jedem interessierten User oder eingebunden in eine größere Lernumgebung (LMS oder ähnliches) genutzt werden. Beides sind wesentliche Voraussetzungen für das formelle und informelle digital unterstützte lebenslange Lernen

Eine detaillierte technische Beschreibung einzelner VR Anwendungen, der Lerninhalte und deren Anbindung an Lernumgebungen (LMS) folgt hier in Kürze. Über das Format und wie dieses zugänglich gemacht wird haben wir noch nicht entschieden. In der Timeline / Roadmap werden wir punktuell Informationen zum Einsatz von Technik veröffentlichen.

Timeline & Roadmap

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Alles NEU am 1. September 2019.

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